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Tour 02: Preber
Vollständige Demo-Tour

DER PREBER IST NICHT NUR DER BEKANNTESTE SKIBERG DES LUNGAUS, sondern auch eines der beliebtesten Skitourenziele der Ostalpen. Der PREBER ist ein Skiberg, der den ganzen Winter befahrbar ist. Besonders schön sind im Frühjahr die Firntouren!

1.a Start Prebersee, 1520 m
Ausgangspunkte sind die zwei Parkplätze nördlich des Prebersees. Der erste befindet sich bei der Ludlalm und der zweite 400 m östlich davon bei der Abzweigung zum ehemaligen Alpengasthof "Prebersee". Hierher gelangt man auf der stets geräumten Preberstraße von Tamsweg (9 km) oder von der steirischen Krakau (15 km). Für beide Strecken ist Winterausrüstung empfehlenswert. Vom Parkplatz bei der Ludlalm wandert man auf bezeichnetem Weg 500 m hinauf bis vor ein Gatter. Hierher kommt man vom zweiten Parkplatz, indem man gerade gegen Nordwesten ansteigt. Vor diesem Gatter führt der Anstieg rechts weiter durch Hochwald, wobei man sich nach der Sommermarkierung hält und so die Hütten der Prodingeralm und nach weiteren 150 Hm die Preberhalterhütte erreicht.

1.b Start Lessach, 1197 m
Ausgangspunkt ist das Dorf Lessach, 7 km nördlich von Tamsweg und von dort mit Post-bus oder eigenem Auto erreichbar. Vom Start im Unterdorf von Lessach wandert man gegen Osten über den Lessachbach, dann rechts zu einer Kapelle, wo links der Wagenberg-Güterweg abzweigt, auf dem man bis zum letzten Gehöft, dem Scheuerergut, 1440 m, ansteigt. Bis hierher kann man insbesondere bei wenig Schnee mit eigenem Auto zufahren.
Vom Scheuerergut geht es gegen Osten flach ansteigend links des Mühlbaches talein, nach etwa 20 Minuten quert man den Bach und steigt zur Eberlhütte hinauf. Nun hält man sich gegen Nordosten und kommt bald darauf zur Prodingerhütte, wo man auf die vom Prebersee heraufkommende Route trifft, über die sodann die Preberhalterhütte erreicht wird.



Orientierungshilfe 1: Panoramafoto

Orientierungshilfe 2: Karte

Orientierungshilfe 3: 3D-Modell / Höhenprofil

Orientierungshilfe 4: Tourenbeschreibung
2. Preberhalterhütte, 1862 m
Von hier ist bei klarer Sicht schon der Vorgipfel zu sehen. Der Weiterweg ist deshalb problem-los, doch sind noch 900 Höhenmeter zu überwinden. Über den steilen, völlig freien Riesen-hang geht es hinauf zum Vorgipfel, dann sich links haltend in die schwach ausgeprägte Roß-scharte und weiter zum Gipfelkreuz. Das letzte Stück ist oft abgeblasen und wird sodann zu Fuß überwunden.

3. Gipfel, 2740 m
Der Preber zählt mit seinen 2740 m zu den höchsten Gipfeln der Schladminger Tauern.
Dementsprechend weit kann man deshalb bei klarem Wetter seine Blicke schweifen lassen: Gegen Süden bis zu den Julischen Alpen, im Westen bis zum Großglockner und gegen Nordwesten kann man links des nahen Rotecks (nur 2 m höher als der Preber) das kühne Kasereck und den mächtigen Hochgolling bewundern. Gegen Osten verhindert meist eine Gipfelwächte (Vorsicht, nicht hinaustreten!) den Blick hinab über steile Flanken in den Prebergraben. Eine einsame Gipfelrast ist hier selten möglich, zu bekannt und beliebt ist der Preber bei den Skitourenfreunden.

Abfahrten

A) Über die Südflanke zum Prebersee
Besonders schöne und leichte Abfahrt über meist hindernislose Hänge. Vom Gipfel geht es je nach Schneelage zu Fuß oder mit Skiern gegen Süden zur Roßscharte, dann fährt man über die breite Südflanke hinunter zur Preberhalterhütte. Bei Nebel hält man sich am besten nach der Aufstiegsspur, da bei einem Abweichen nach rechts die Gefahr besteht, in die Felsabstürze des Preberkessels zu gelangen.


Von der Preberhalterhütte geht es gegen Südwesten zur Prodingerhütte, dann verlässt man die Aufstiegsspur nach rechts und fährt auf einer Almstraße hinunter zu Eberlalm, wo die Straße eine Linkskurve macht, worauf man zu einem Gatter und in der Folge zum Prebersee und somit zum Ausgangspunkt zurückkommt.

B) Nach Lessach
Bei guter Schneelage ist dies die längere und schönere Abfahrt vom Preber. Man fährt wie bei A) zur Prodingeralm und rechts haltend auf einer Almstraße zur Eberlhütte. Dort verlässt man die Straße und fährt rechts durch Wald zum Mühlbach hinab, den man quert und kommt dann rechts des Baches nach Wagenberg. Über Wiesen und kurze Waldstücke wird sodann Lessach erreicht.